Der Nikolaustag – was steckt dahinter?

Silke Fisher - 03-12-2019

Weshalb feiert man den NikolaustagAm 6. Dezember ist es wieder soweit – in Deutschland wird der Nikolaustag gefeiert. Wir möchten uns heute mit Ihnen ansehen, woher dieser Tag stammt, wo er gefeiert wird und welche Bräuche und Mythen mit der Person des Nikolaus verbunden sind.

Es steht auf jeden Fall fest, dass die Kinder großen Respekt vor dem Mann mit der Bischofsmütze und dem Hirtenstab haben. Und das ist auch gut so, denn der Sage nach weiß der Nikolaus über alle guten und schlechten Taten der Kinder bescheid. Woher stammt dieser Mythos, dem die meisten kleinen Kinder in Deutschland verfallen? Liegt es an der stattlichen Erscheinung des Nikolauses, oder an der Rute seines Gehilfen, dem Knecht Ruprecht? Wir gehen auf Spurensuche und klären für Sie die eine oder andere Sache auf.

Wenn sich Ihre Kinder jetzt vor allem in der Vorweihnachtszeit besonders benehmen und ihre Aufgaben tatsächlich selbständig erledigen, dann bleibt Ihnen viel mehr Zeit sich auf die Couch zurückzuziehen und das eine oder andere Casino-Spiel in Ihrem bevorzugten Online Casino zu spielen. Hier werden Sie mit laufenden Boni und Werbeaktionen belohnt, was Sie genauso in die Weihnachtsstimmung bringen wird.

Wie lange feiern wir schon den Nikolaustag?

Der Bischof Nikolaus, der später von der katholischen Kirche heiliggesprochen wurde, starb im Jahr 343 im Alter von 73 Jahren. Sein Todestag ist der 6. Dezember – deshalb wird der Nikolaustag an diesem Tag gefeiert. Den geschichtlichen Aufzeichnungen nach wird der Nikolaustag bereits seit dem 4. Jahrhundert gefeiert. Für die katholische Bevölkerung war der 6. Dezember der einzige Festtag in der Weihnachtszeit.

Dies änderte sich erst im Rahmen der Reformation im 16. Jahrhundert, als Martin Luther die beiden Religionen zusammenbringen konnte und ein einheitlicher Tag für das Weihnachtsfest festgelegt werden konnte – dies war dann der 24. Dezember. Bei den Katholiken blieb der 6. Dezember aber weiterhin ein sehr wichtiger Tag.

Wissenswertes über den Nikolaustag

Da der Bischof Nikolaus vor sehr langer Zeit lebte, gibt es selbstverständlich viele Mythen, Sagen und Heldentaten, die überliefert wurden. Dies beginnt damit, dass der Heilige Nikolaus Schutzpatron vieler Berufsstände ist und dass ihm zum Beispiel die Bäckerzunft mit einem eigenen Gebäck, dem Spekulatius, gedenkt. Das lateinische Wort Spekulatius bedeutet auf Deutsch Bischof.

Die Legende besagt auch, dass er geholfen hat, ein Schiff, dass in einem Sturm in Seenot geraten war, aus dem Sturm zu steuern und zu retten. Aus diesem Grund ist der heilige Nikolaus schon seit vielen hundert Jahren auch der Schutzpatron der Seefahrer.

Als in seinem Dorf eine Missernte eintraf und das Volk unter einer Hungersnot litt, hat er durchreisende Kaufleute mit einer Getreidelieferung gebeten, einen Teil der Fracht in seinem Ort zu lassen. Nachdem dies die Kaufleute getan haben, konnten Sie am Bestimmungsort Konstantinopel feststellen, dass kein Gramm der Fracht fehlte.

Wer ist der Knecht Ruprecht?

Seit den letzten gut hundert Jahren wird der Nikolaus bei seinen Besuchen immer von seinem Gehilfen, dem Knecht Ruprecht begleitet. Wenn der Heilige Nikolaus in seiner Bischofskleidung sehr festlich aussieht, so ist das Aussehen des Knecht Ruprecht doch sehr dunkel und angsteinflößend. Er hat meist dunkle Kleidung an, hat einen dunklen Bart und führt eine Rute aus Weideästen mit sich. Wenn Kinder unartig waren, dann lernen Sie seine Rute kennen. Er ist aber im Endeffekt der Beschützer des Nikolaus.

Wer feiert noch den Nikolaustag?

Neben den deutschsprachigen Ländern Deutschland, Österreich und Schweiz wird der Nikolaustag auch in Italien, Polen, Luxemburg und den Niederlanden gefeiert. In den Niederlanden genießt der Nikolaustag sogar ein höheres Ansehen als der Weihnachtstag. In anderen Ländern hat der Nikolaustag meist nur eine unterschwellige Bedeutung.