Woher kommt der Advent?

Silke Fisher - 03-12-2019

Was bedeutet denn der AdventDass der Advent etwas mit der Kirche zu tun hat, weiß eigentlich jeder. Was aber hat sich denn die Kirche dabei gedacht, die Adventssonntage und die dazwischenliegenden Feiertage auszurufen? Machen wir das, was die Kirche für diese Tage vorbestimmt hat? Wir denken, dass sich die Vorweihnachtszeit mit dem Advent ziemlich kommerzialisiert hat und dass wir nur noch sehr wenig umsetzen, was eigentlich für diese Zeit gedacht ist.

Wir beginnen Anfang Dezember damit, Weihnachtsdekorationen im Haus und am Haus anzubringen. Wir schenken den Kindern Adventskalender und stellen den Adventskranz auf. Zusätzlich holen wir die Krippe vom Dachboden und platzieren diese neben dem geschmückten Weihnachtsbaum.

Egal wo wir hinsehen – es ist alles festlich auf Weihnachten eingestimmt – die Innenstädte erstrahlen und auch die Kirchen putzen sich mit Weihnachtsbäumen und noch mehr Kerzen als üblich heraus. Geht es hier noch um eine Weihnachtsstimmung? Bei den Innenstädten sicherlich nicht, denn Weihnachten ist für die Geschäfte die Zeit, in denen Sie mehr als die Hälfte des Jahresumsatzes erzielen.

Wir glauben Ihnen, wenn Sie sagen, dass Ihnen das alles viel zu viel ist. Die Entspannung bleibt bei der ganzen Kommerzialisierung leider im Hintergrund – schnappen Sie sich deshalb Ihr Mobilgerät und besuchen Ihr Online Casino nach Wahl. Die aufregenden und weihnachtlich gestimmten Casino-Spiele können Ihnen sogar helfen, Ihre Bankroll zu steigern.

Was feiern wir denn in der Adventszeit?

Eigentlich sollten wir in der Adventszeit zur Ruhe kommen und Fasten. Das war, was der Papst und die Gläubigen ab dem 7. Jahrhundert im Hinterkopf hatten. Leider ist es bei uns in der heutigen Zeit eigentlich nur noch Stress. Dadurch, dass die Geschäfte an 6 Tagen der Woche bis spät abends geöffnet haben, bleibt der Familie nicht mehr genügend Zeit. Wurden vor 30 oder 40 Jahren noch Spiele mit den Kindern gespielt, Weihnachtslieder gesungen oder Weihnachtsgeschichten gelesen, so müssen wir gestehen, dass diese Zeiten in der heutigen schnelllebigen Zeit vorbei sind.

Außer den orthodoxen Christen denkt kaum jemand mehr daran, dass es sich in der Adventszeit eigentlich um eine Fastenzeit handelt. Es passiert in unserer Gesellschaft eher das Gegenteil – in der Vorweihnachtszeit werden mehr süße Sachen genascht als sonst in einem anderen Zeitraum. Fast jeder hat täglich eine Plätzchenauswahl vor sich stehen und an den 4 Adventssonntagen gibt es festliche Speisen auf dem Tisch.

Wie ist die kirchliche Geschichte des Advents?

Die kirchliche Geschichte des Advents ist ziemlich einfach. Der vom Papst Gregor ausgerufene Advent war eine Fastenzeit bis zur Geburt Jesus Christus. Das Kirchenjahr beginnt immer am 1. Dezember und anfänglich (vor dem 7. Jahrhundert) dauert die Fastenzeit insgesamt sechs Sonntage. Dies änderte er aber auf 4 ab und somit ist die noch heute gültige Adventszeit entstanden.

Auch wenn Weihnachten in der katholischen Religion bis zur Reformation durch Martin Luther am 6. Dezember gefeiert wurde, konnte diese kirchliche Regelung bis in die Neuzeit überdauern. Die Kirchen feiern natürlich noch heute die Adventssonntage mit großem Prunk und festlichen Messen in den Kirchen. Denn jede Woche, in der eine neue Kerze angezündet wird, bringt die Gläubigen näher an die Geburt Jesus Christus.

Welche Bräuche feiern wir in der Adventszeit?

Bräuche gibt es sehr viele in der Adventszeit. Dies beginnt mit dem Aufstellen des Weihnachtsbaums und endet mit dem Dreikönigsfest am 6. Januar. Zwischen dem ersten Advent und Weihnachten am 24. Dezember feiern wir am 6. Dezember den Nikolaustag, auf den sich schon alle Kinder sehr freuen, denn der Nikolaus verschenkt sehr gerne leckere Schokolade.

Die Häuser werden schön geschmückt und die Kinder bekommen von den Eltern prall gefüllte Adventskalender. Es geht alles sehr festlich zu und auch der Adventskranz mit seinen vier Kerzen sorgt dafür, dass die Zeit bis zu Weihnachten schneller vergeht.